Frühling

Meine feinen Nasenhärchen nehmen bereits den Geruch wahr. Vielleicht aber bildete sich der Teil meines Gehirns, der sich schon seit Wochen danach sehnte, dies nur ein. Dennoch schlich sich ein kleines unscheinbares Lächeln auf mein Gesicht. Und als ich mein Gegenüber zaghaft beobachtete konnte ich auch in dessen Gesicht eine Änderung wahrnehmen. Mein Lächeln wurde breiter.

Und dann sehe ich es. Ein Zeichen der Hoffnung und des Neuanfanges. In diesem Moment wird mir allzu bewusst, dass das Leben weitergeht. Es bleibt nicht stehen. Jeder Moment verabschiedet die Vergangenheit, lebt in der Gegenwart und begrüßt die Zukunft. Jedes Ende hält einen Neuanfang bereit. Jeder düstere Moment wird durch einen schönen erleuchtet.

Und dann höre ich es. Der wunderschöne Gesang, der die Hoffnung entfacht. Ein warmes Gefühl breitet sich in mir aus. Zu lange habe ich darauf gewartet. Es ist es wert. Ich lasse mich berauschen von den Gesängen, den Gerüchen und Gefühlen. In diesem Moment fühle ich mich glücklich und lasse mich seit geraumer Zeit fallen und gleichzeitg in ungeahnte Höhen treiben.

Und dann spüre ich es. Dieses kleine Kitzeln das meine verschlafenen Zellen langsam erwachen lässt. Der leise Hauch der mich angenehm erschauern lässt.

Diese Momente muss ich auskosten, sie speichern, damit ich noch lange von ihen zerren kann. Denn auch irgendwann ist auch das vorbei.

Autor: Melanie (Carameli.liest)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*